10 Minuten mit Nicola Harding

Im Gespräch mit der Innenarchitektin reden wir über die Bedeutung zeitloser, nachhaltiger Architekturdetails wie Schalter und Steckdosen und darüber, wie sie zusammen mit weiteren Designentscheidungen das „Wohngefühl“ beeinflussen.

10 Minuten mit Nicola Harding Nicola Harding gründete 2008 das Innenarchitekturstudio Nix by Nicola Harding (und später die Lifestyle-Marke Nix by Nicola Harding), nachdem sie ihren vorherigen, etwas anderen Karriereweg aufgegeben hatte.

An der Seite des renommierten Gartendesigners Arne Maynard verbrachte Nicola fünf prägende Jahre in der Welt der Garten- und Landschaftsgestaltung.

Als sie sich dann selbständig machte, kümmerte sie sich mehr und mehr um Innen- statt Außenräume.

„Ein paar Freunde, die mein Zuhause gesehen hatten, fragten mich, ob ich ihnen bei ihrem eigenen Haus helfen könnte. Daraufhin fragten ihre Freunde und dann die Freunde ihrer Freunde. So hat sich mein Arbeitsvolumen allmählich vergrößert, aber auf organische Weise“, erklärt Nicola.

„Heute kümmern wir uns [als Designstudio] um kommerzielle wie private Projekte. Dieser Mix kam ebenfalls mit der Zeit zustande“, fügt sie hinzu.

„Die Kunden, die uns aufsuchen, möchten in den meisten Fällen ein wohnbares Konzept, das nicht übermäßig designt wurde. Ein Hotel beispielsweise soll eben gerade nicht wie ein typisches Hotel aussehen.“

Das Designstudio schafft mit seinem untypischen Ansatz genau das – ein Zuhause fernab der Heimat. Unter anderem wegen der innovativen Hoteldesigns wurden Nicola und ihr Designteam 2021 mit dem Pineapple Award for Hotel Design ausgezeichnet.
Nicola ist die Herkunft der Materialien, die sie einsetzt, ganz besonders wichtig.

„Die Farben, Texturen und Materialien, die ich verwende, richten sich immer nach dem Ort selbst: nach dem Gebäude und dem Kontext, in dem es steht, sowie nach den Menschen, die es nutzen werden.“

„Mir ist daran gelegen, dass es so aussieht, als hätte sich die Inneneinrichtung im Laufe der Zeit natürlich entwickelt. Ich interessiere mich für die landestypischen Details, für die Zutaten, die eine bestimmte Stimmung oder Atmosphäre hervorrufen und ein authentisches Gefühl für den Ort schaffen.“

"Ob hart oder weich, einfarbig oder gemustert, die Materialien, die Nicola verwendet, haben vor allem eines gemeinsam: Nachhaltigkeit. „Das betrifft sowohl die Herkunft eines Materials“, sagt sie, „als auch seine Beständigkeit.“ "

„Es geht teilweise darum, Materialien zu wählen, die dem Ort angemessen sind. Damit sie eine anhaltende Bedeutung haben und nicht irgendwann altmodisch wirken. Es kommt aber auch auf die Integrität der Materialien an – wenn sie von guter Qualität sind, halten sie auch lange.“
Wir sind gespannt darauf, was Nicola von architektonischen Details wie Schaltern und Steckdosen hält.

„Wenn sie hochwertig sind, verleihen sie dem Designkonzept Gewicht.“

„Blättert die Oberfläche ab oder hakt es beim Mechanismus, ist der gesamte Look in Gefahr, altbacken oder billig auszusehen. Erst, wenn man diese grundlegenden Details richtig hinbekommt, kann man den Rest planen.“

„Eine Immobilie soll ‚wie aus einem Guss gefertigt‘ aussehen. Das erreicht man, indem man Beschläge, Leuchten, Griffe, Schalter und Steckdosen aufeinander anpasst. Einheitlichkeit ist der Schlüssel – den Corston definitiv besitzt.“
Nicola entdeckte unsere Produkte zuerst über einen Architekten und hat Corston seitdem für zahlreiche Projekte verwendet – auch für ihr Londoner Designstudio.

„Wir haben gelernt, dass wir sowohl den Produkten – sie sind zuverlässig und zeitlos – als auch dem Service vertrauen können.“

„Die Produkte sind sehr benutzerfreundlich, das Sortiment umfangreich und übersichtlich und der Kundenservice professionell und reaktionsschnell. Wir arbeiten in einer Dienstleistungsbranche, und Zeit ist kostbar. Je zugänglicher ein Lieferant ist, desto effizienter können wir sein.“